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Keine große Überraschung, und ich freue mich sehr darauf, denn für mich waren die Giacchino-Scores für die Matt Reeves-Affen-Filme bisher seine absolut besten. :)

 

 

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Da bin ich ja mal gespannt wie kreativ Giacchino da sein darf. Reeves hat aus ihm bisher viel rausgekitzelt (ausser bei Let the right one in... grauenhaft deplatzierter Score).

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Am 21.10.2019 um 05:58 schrieb Howard:

Wird der Film nicht so oder so ein Flop? Bei dem Cast und DC weiß ich nicht was da bei rumkommen soll.

Superheldenfilme sind doch mittlerweile nie mehr Flops... kannst den Leuten echt alles immer und immer wieder vorsetzen... man man man

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Giacchino ist für mich einfach langweilig. Ca. 20 Filme habe ich mit seiner Musik z.T. mehrmals gesehen und da ist nie etwas hängengeblieben. Selbst bei den größten Actionszenen können sich z.B. Zimmer, Elfman und Silvestri musikalisch wenigstens z.T. noch durchsetzen. Bei Giacchino: Nullum! Ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen, also her mit den youtube-Links.

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Na ja ... so düster würde ich es nicht sehen ...

Ratatouille

John Carter 

Doctor Strange

Jupiter Ascending

The Incredibles

Mission: Impossible – Phantom Protokoll 

sowie Teile seiner Star Trek Scores fand ich sehr unterhaltsam. :) 

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Lost war nie meins ... UP wirkt großartig im Film, alleinstehend höre ich mir den Score selten bis nie an ... ist eher Geschmackssache. 

Aber seine Videospiel-Scores zu The Lost World und die Werke zu den Medal of Honor-Videospielen waren wirklich top! 

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Teile von Ratatouille und Up sind sehr gut, auch Medal of Honour, auch die verspielten Parts von Inside Out usw. sind recht unterhaltsam, wenn auch sehr referentiell. 

John Carter 

Doctor Strange

Jupiter Ascending

The Incredibles

Mission: Impossible – Phantom Protokoll 

das sind für mich alles die typischen kurzatmigen Giacchino-Musiken, die bestenfalls im Film nach "großer" Musik klingen, sobald man das auf Album hört werden die Schwachstellen viel zu schnell offenbar. Giacchino funktioniert eigentlich nur bei kurzen Kabinettstückchen wie 'Chasing the Pink Elephant', sobald er auf groß und episch macht, oje.

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Bei seinen Jazz- und Lounge-basierten Sachen kann er immer ganz gut blenden, weil er halt aus dieser Showmanship-Ecke kommt. 

In einer Filmreihe, für die schon brillante Leute wie Goldenthal komponiert haben, wird er aber mit seiner Grundlagen-Harmonik und seinen Schema-F-Instrumentierungen (wahrscheinlich) keine Akzente mehr setzen können. Durch die konventionelle Harmonik und die brave Instrumentierung wirkt bei ihm alles unverfänglich und handzahm, sodass das meiste einfach anonym an einem vorbeirauscht... Ich fand ja schon seine viel gelobten PLANET OF THE APES-Musiken eher blass und wenig prägnant in dieser Hinsicht. Ein paar mal gehört, nie etwas hängen geblieben. 

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Es gibt einige gute Soundtracks von ihm.

Zusätzlich zu den oben genannten fallen mir spontan noch seine Star Trek Scores, Super 8 oder z.B. auch The Book of Henry ein.

Ich kann verstehen, dass man Scores langweilig findet oder bestimmte Komponisten meidet, weil man mit deren Arbeiten einfach nicht warm wird, aber ich habe etwas gegen diese Pauschalisierungen in Form von "Grundlagenharmonik = Seichtigkeit".

Eine ausgefeilte Harmonik oder raffinierte Instrumentierung ist nicht gleichzusetzen mit künstlerischer Überlegenheit. Auch simple Funktionsharmonik kann wirkungsvoll sein und Spaß machen - und hier bete ich zum x-ten Male herunter, was ich auch schon woanders geschrieben habe:

Wer Filmmusik nicht als das begreift, was es ist - nämlich Funktionsmusik, die NUR dem Film zu dienen hat um dessen Sprache emotional zu erweitern.

Wer meint, dass jede Filmmusik dem Anspruch standhalten muss, für sich allein gesehen künstlerisch an Meisterwerke der Klassischen Musik heranreichen zu müssen, nur um künstlerisch wertvoll oder hörenswert zu sein, der sollte sich besser ein anderes Musikgenre suchen.

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Ich wüsste nicht, wo ich eine These aufgestellt hätte. Ich habe lediglich meine Meinung geäußert, weil ich etwas gegen Abwertung von Komponisten aufgrund ihrer persönlichen kompositorischen Sprache habe.

Ein Soundtrack kann hochkomplex und fordernd sein, das habe ich nicht abgestritten, dazu gibt es auch genügend Beispiele, die jeder kennt, er muss es aber nicht sein, um seine Aufgabe im Film zu erfüllen und nebenbei auch hörenswert zu sein.

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Was leider auf kaum eine Giacchino-Musik zutrifft. Aber das ist, bevor wir dieses tote Pferd weiter zuschanden reiten, wie immer eine persönliche Meinungsäußerung. 

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vor 8 Stunden schrieb theiss1979:

... aber ich habe etwas gegen diese Pauschalisierungen in Form von "Grundlagenharmonik = Seichtigkeit".

Eine ausgefeilte Harmonik oder raffinierte Instrumentierung ist nicht gleichzusetzen mit künstlerischer Überlegenheit. Auch simple Funktionsharmonik kann wirkungsvoll sein und Spaß machen...

Auf den letzten zwei Seiten dieses Threads wurde das vor einigen Jahren ausführlich diskutiert. Im gleichen Thread hab ich schon 2011 folgendes geschrieben (mit Bezug auf andere Musiken), und das entspricht auch heute noch meiner Überzeugung: 

Zitat

Wie ich ja jetzt schon einige Male betont habe: ich finde, eine gewisse musikalische Komplexität sorgt auch für mehr Inhalt und auch für stärkere und vielschichtigere emotionale Wirkung. Ein weiteres Beispiel für komplexere Harmonik, die durch ihre ungewöhnlichen, teils dissonanzreichen Wendungen auch intensivere und vieldeutigere Wirkungen entfaltet als ein einfaches kadenzharmonisches Thema z.B. von Zimmer oder Rabin, wäre Thomas Newmans THE GOOD GERMAN. [...] Die Themen, vor allem das sehr emotionale, aufschwingende Liebesthema, glänzen und schillern hier in verschiedensten harmonischen Schattierungen, oft dissonant gebrochen, oft durch sehr kontrastreiche Instrumentierungen regelrecht "aufgeladen", was die Bedeutungs- und Symbolebene betrifft. Eine sehr psychologisierende Musik.

Und da wären wir bei etwas ganz wichtigem: die menschliche Psyche ist komplex und psychische Vorgänge lassen sich eben oft nicht mit einer platten Beschreibungskategorie (fröhlich, traurig, wütend) veranschaulichen. Und da eine Filmmusik die Figuren und ihre Psychologie nachzeichnen muss (ist eigentlich ein Grundmerkmal guter Filmmusik), muss sie eben auch den zahlreichen Facetten gerecht werden, die die Seele einer Figur ausmachen. Und das macht eine Musik, die viele Facetten und Schattierungen abdeckt eben eher als eine, die nur relativ platt auf eine einzige Emotion pocht - und ich finde, das machen eben Scores wie ARMAGEDDON oder TRANSFORMERS. Sie spiegeln eine oder maximal zwei Emotionen gleichzeitig bzw. im ganzen Verlauf der Filmmusik: neben simpler Aufregung in den Actionsequenzen meist ein erhebend-heroisches Gefühl der Ehre, ähnlich einer Nationalhymne (auch musikalisch sind diese Scores ja immer sehr hymnisch gestaltet). Aber darüber hinaus gibt es meist nicht so viel: was wäre z.B. mit Paranoia, Hassliebe, rasender Eifersucht, Nihilismus, Ekstase? So etwas finde ich in simplen Musiken wie denen von Rabin, Jablonsky oder Gregson-Williams meist nicht ausgedrückt. Bei Goldsmith war das z.B. wirklich anders. Allein ein Score wie THE ILLUSTRATED MAN bietet eine solche unbeschreibliche Fülle an emotionalen Schattierungen und Brechungen, dass man die Musik einfach immer wieder hören möchte, weil man bei jedem Hören wieder etwas Neues entdeckt, auf das man vorher noch gar nicht geachtet hat.

Ich finde, dass eine harmonisch reichhaltige Musik, die sich nicht nur reiner Dur- und Moll-Akkorde bedient, sondern auch gerne im Verminderten, Übermäßigen oder gar Modalen unterwegs ist, auch viel eher in der Lage ist, ein komplexes Gefühlspanorama auszudrücken, als eine Musik, die in der Breite ihres Ausdrucks sehr begrenzt ist. In der Diskussion hatte ich das damals auch auf Giacchinos JUPITER ASCENDING bezogen, den ich in der Hinsicht besonders rudimentär gestaltet finde. Du sagst ja selbst, dass Filmmusik die Funktion hat, "die Sprache des Films emotional zu erweitern": sehe ich absolut genauso, und ich verstehe "Erweiterung" eben auch wörtlich - Filmmusik soll die Kompliziertheit der Stimmungen und Schattierungen in einem Film eher steigern als sie herunterzubrechen. Das erreicht sie, wie ich finde, vor allem durch eine Erweiterung des Ausdrucks. Muss gar nicht nur auf harmonischer Ebene sein, sondern kann auch die anderen musikalischen Parameter betreffen (Melodie bzw. Kontrapunkt, Rhythmus und Klangfarbe). 

vor 9 Stunden schrieb theiss1979:

Wer meint, dass jede Filmmusik dem Anspruch standhalten muss, für sich allein gesehen künstlerisch an Meisterwerke der Klassischen Musik heranreichen zu müssen, nur um künstlerisch wertvoll oder hörenswert zu sein, der sollte sich besser ein anderes Musikgenre suchen.

Ich bin mit den Filmmusiken von Elliot Goldenthal groß geworden, danach kam ich zum Goldsmith der 60er und 70er, dann zu Komponisten wie Fielding, Shire und Waxman. Und selbst heute habe ich mit Scores von Jonny Greenwood und Christopher Gordon noch aktuelle Arbeiten, die mir genau diesen erweiterten musikalischen Ausdruck bieten, den ich oben beschrieben habe. Wieso sollte ich also meinen Anspruch herunterschrauben, wenn er offensichtlich befriedigt werden kann?

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