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Marcus Stöhr

Die Vorankündigungs-Veröffentlichungs-und-Gerüchte-Küche (Teil 2)

Empfohlene Beiträge

vor 2 Stunden schrieb Mephisto:

Ich sag's Euch: IN EINEM LAND VOR UNSERER ZEIT lässt nur noch ein paar Monate auf sich warten...

Ich denke zu Weihnachten. Wird wohl auch von LLL kommen, nachdem viele UMG Titel bei LLL erscheinen.
 

Auch hier fehlt nicht viel, aber dieser Score war damals hauptsächlich auf den US beschränkt, wodurch ihn wohl viele noch nicht haben. Wird Zeit, dass jeder Zugang zu diesem wunderschönen Score erhält! 

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vor 31 Minuten schrieb Csongor:

Auch hier fehlt nicht viel, aber dieser Score war damals hauptsächlich auf den US beschränkt, wodurch ihn wohl viele noch nicht haben. Wird Zeit, dass jeder Zugang zu diesem wunderschönen Score erhält! 

Doch, es gab an 1989, als der Film hierzulande anlief, sowohl eine deutsche Pressung der LP wie auch der CD:
https://www.discogs.com/de/James-Horner-The-Land-Before-Time-Original-Motion-Picture-Soundtrack/release/3439874
https://www.discogs.com/de/James-Horner-The-Land-Before-Time-Original-Motion-Picture-Soundtrack/release/9184840

Das Album von LAND BEFORE TIME, das damals überall erhältlich war, geht 58 Minuten, der Film selbst hat übrigens eine Länge von nur 70 Minuten. Da fehlt im Prinzip also gar nichts halbwegs Essentielles auf dem bisherigen Album.
Ich frage mich bei solchen Sachen wirklich, was die Leute denn bei so was noch erwarten. Es geht halt die ganze Zeit heutzutage wirklich nur noch um Verlängerungen und CD-Laufzeiten, was ich in keinster Weise mehr nachvollziehen kann. Aber mir kanns eh egal sein: Die alte Ausgabe ist top und kann unmöglich mehr verbessert werden. Von daher geht eine sinnlose Expandierung davon an mir sowieso völlig vorbei..

 

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Ich bin mir fast sicher, dass es bei "The Land Before Time" nicht um eine erweiterte Fassung der Musik geht, sondern dass der Score einfach wieder erhältlich ist. Bei der bisherigen CD muss man ja viel Glück haben, um die zu einem guten Preis zu bekommen.

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Ich habe meine LAND BEFORE TIME damals verschenkt (ich glaube sogar an Oliver? :) ), weil ich den Score so gut wie nie angehört habe. Mittlerweile bereue ich es etwas. Wenn der nochmal kommen sollte, schlage ich vielleicht sogar zu. 

Von CASPER reicht mir das alte Album vollkommen. 

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vor 2 Stunden schrieb horner1980:

Ich bin mir fast sicher, dass es bei "The Land Before Time" nicht um eine erweiterte Fassung der Musik geht, sondern dass der Score einfach wieder erhältlich ist. Bei der bisherigen CD muss man ja viel Glück haben, um die zu einem guten Preis zu bekommen.

Wenn einen die Musik wirklich sehr interessiert und man gewillt ist, 25-30 Euro für die CD hinzulegen, dann hat  eigentlich jeder heutzutage längst die Möglichkeit, sie entweder über Discogs oder eBay auch zu bekommen. So wild ist das alles nicht.
Da einer im Intrada-Forum schon vor Jahren tatsächlich einen im Film vorkommenden, aber nicht auf dem Album erhältlichen Cue ausgemacht hat, wird eine Expandierung wohl doch kommen:
http://www.intrada.net/phpBB2/viewtopic.php?f=13&t=4401&p=77622&hilit=LAND+BEFORE+TIME#p77622

Und Alternativ-Tracks werden sich bei den Recording Sessions bestimmt auch noch ein paar finden lassen. Daraus läßt sich nach dem üblichen Schema wieder eine Doppel-CD mit 75 Minuten-Inhalt Filmscore plus Alternates auf CD 1 und altem Album auf CD 2 zusammenstricken. Na ja, für den, der das halt unbedingt haben will..

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vor 4 Stunden schrieb Stefan Schlegel:

Aber mir kanns eh egal sein: Die alte Ausgabe ist top und kann unmöglich mehr verbessert werden. Von daher geht eine sinnlose Expandierung davon an mir sowieso völlig vorbei..

 

Filmmusikforen klingen häufig wie alte Leierkästen. :D

Die Argumente für und wider Expandierungen bzw. "Höralbum" vs. C&C sind x-mal ausgetauscht. Es trifft für mich im Falle von Casper zwar nicht zu, aber generell kaufe ich immer mal wieder diese Expandierungen, wenn ich einen Score und vielleicht den zugehörigen Film besonders schätze, weil man gerade von LLL ein schönes Produkt dazu bekommt, mit Begleittext und allem drum und dran. In der Regel auch klangtechnisch besser. Was waren dagegen die alten Scorealben doch oft schlicht gemacht, geradzu lieblos, wenn es schnell zum Filmstart in den Läden liegen sollte. Aber wenn man's recht bedenkt, ist bei Star Wars immer noch so. Noch nicht mal ein Tracklisting auf dem Backcover! ;)

 

 

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vor 42 Minuten schrieb Trekfan:

Die Argumente für und wider Expandierungen bzw. "Höralbum" vs. C&C sind x-mal ausgetauscht. Es trifft für mich im Falle von Casper zwar nicht zu, aber generell kaufe ich immer mal wieder diese Expandierungen, wenn ich einen Score und vielleicht den zugehörigen Film besonders schätze, weil man gerade von LLL ein schönes Produkt dazu bekommt, mit Begleittext und allem drum und dran.

Bei dem "Expandierungen kaufen, wenn man einen Score oder Film besonders schätzt" stimme ich an und für sich schon zu. Allerdings nur in den Fällen, wenn eine bereits erhältliche Fassung absolut ungenügend war. Siehe zum Beispiel Newmans NEVADA SMITH, der in der Originalfassung auf dem Western-Set von LLL jetzt natürlich schon deutlich besser zur Geltung kommt - selbst wenn nur in Mono -  als auf der alten Album-Nachspielung. Nicht umsonst habe ich auf diese Originalaufnahme bereits Jahre gewartet.

Allerdings sind die Fälle, in denen ich einen Score besonders schätze und er mir mit über mehr als 60 oder 70 Minuten wirklichen Hörspaß bereitet, vermutlich nicht so häufig gesät wie bei Dir. Ich würde sicher einige der großen Monumental-Filmmusiken aus den 50ern/60ern mit ihrem thematischen Reichtum hierzu zählen, wo eine Komplettfassung natürlich überzeugen kann und sich wirklich lohnt. Aber lang nicht jeder ganz gute Score ist so von vorn bis hinten durchkomponiert und auf CD in der Art dann ein Hörschmaus. Immer wieder ist eben festzustellen: Filmmusik ist eben doch funktionale Musik, bei der zumindest ich nun nicht ständig jedes Suspense-Fitzelchen zum autonomen Anhören benötige, weil ein Zuviel des Guten für mich dann das Hörerlebnis eher noch schmälert.

Und ich werde ganz bestimmt keinen Horner aus den 80ern oder 90ern nochmals kaufen, der auf dem Original-Album bereits mit 50 oder mehr Minuten absolut ausreichend und im Prinzip optimal repräsentiert ist und wo mir dies bis ans Ende meines Lebens auch genügen wird. Für den, der ganz und gar auf Horner fixiert ist, mag das anders sein, aber dafür habe ich einfach zu viele Filmmusik-Alben von anderen Komponisten und aus anderen Ländern in der Sammlung, die mich eben genauso oder sogar noch mehr interessieren.

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vor einer Stunde schrieb Stefan Schlegel:

Wenn einen die Musik wirklich sehr interessiert und man gewillt ist, 25-30 Euro für die CD hinzulegen, dann hat  eigentlich jeder heutzutage längst die Möglichkeit, sie entweder über Discogs oder eBay auch zu bekommen. So wild ist das alles nicht.
Da einer im Intrada-Forum schon vor Jahren tatsächlich einen im Film vorkommenden, aber nicht auf dem Album erhältlichen Cue ausgemacht hat, wird eine Expandierung wohl doch kommen:
http://www.intrada.net/phpBB2/viewtopic.php?f=13&t=4401&p=77622&hilit=LAND+BEFORE+TIME#p77622

Und Alternativ-Tracks werden sich bei den Recording Sessions bestimmt auch noch ein paar finden lassen. Daraus läßt sich nach dem üblichen Schema wieder eine Doppel-CD mit 75 Minuten-Inhalt Filmscore plus Alternates auf CD 1 und altem Album auf CD 2 zusammenstricken. Na ja, für den, der das halt unbedingt haben will..

Ich musste lange warten, da immer wenn ich nach der CD geschaut habe, sie meist mehr bzw sogar viel mehr als 50 Euro gekostet hat. Das meinte ich auch mit "Glück". Da muss man eben öfters schauen und dabei Glück haben, dass der Preis gerade soweit in Ordnung ist, dass sie bezahlbar ist.
Dann hatte ich aber besonders viel Glück, denn Sebastian hat die CD hier verschenkt und Thomas Nofz hat sie bei ihm für mich reserviert und so kam ich dann zu meiner "Land Before Time"-CD. Anne alias Laubwoelfin hatte da nicht viel Glück, denn jedesmal wenn sie geschaut hat, hat sie 40 oder mehr gekostet. Daher legten Thomas, ich und eine weitere Freundin zusammen und unterstützen sie soweit, dass sie sich die CD hat leisten können.
 

Ja, derzeit hat man sogar Glück, denn die CD gibt es gerade bei Discogs für 23 Euro ohne Versand. Die restlichen Preise sind dann schon eher der Standard bei der CD und bei ebay gibt es den Soundtrack ab 32 Euro.

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Gibt immer noch einige Kollegen, die nach Willow Complete schreien  wobei schon das alte Album an die 75 Minuten hatte. Scheint eher ne Glaubensfrage zu sein, rein thematisch gäbe hier eine Expandierung wenig her.

Um bei der Paramount Western Box zu bleiben: El Dorado ist da ein gänzlich anderes Hörerlebnis als auf dem verpopten Comanche Album

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vor 14 Minuten schrieb peter-anselm:

Um bei der Paramount Western Box zu bleiben: El Dorado ist da ein gänzlich anderes Hörerlebnis als auf dem verpopten Comanche Album

Absolut richtig. Das alte LP-Album von EL DORADO aus den 60ern war schon immer eine Enttäuschung, weil genau wie NEVADA SMITH damals neu aufgenommen und ein bißchen dem Mid 60s-Zeitgeschmack angepaßt. Die wunderbare Originalversion des Songs mit George Alexander war ja nicht mal mit oben. Völlig klar, daß die Veröffentlichung der Originalaufnahme nach so vielen Jahren ganz einfach großartig ist.
Aber das kann man natürlich überhaupt nicht vergleichen mit den Horner-Alben wie CASPER oder LAND BEFORE TIME, bei denen die Original-Scores bereits bestens auf den jeweiligen CD vertreten sind.

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Willow würde ich auch nicht expandiert kaufen. Wie man mal wieder sieht, gibt's die Likes bei der Höralbumfraktion. Viel Spaß mit den 30 Minuten Vareses und vor allem einigen schlecht produzierten Goldsmith Scores. Wenn diese Einstellung sich durchgesetzt hätte, wäre es niemals zu dieser Soundtrack Renaissance gekommen und Intrada und La-La Land wären längst aus dem Geschäft und Quartet oder Music Box vielleicht niemals auf der Bildfläche erschienen. Tja, und die vielgeschmähten 80s/90s Expandierungen haben so manch andere Veröffentlichung subventioniert. Glaube kaum, dass man so etwas wie die Paramount Western Box großartig gewinnbringend produzieren kann bei dem technischen und finanziellen Aufwand, der da dahintersteckt. ;)

 

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Bei "Willow" kann ich es auch nicht verstehen. Ich find das alte Album perfekt wie es ist, aber viele wünschen sich halt kürzere Tracks und/oder halt jeden Schnippsel der Musik, den man bekommen kann.

 

vor 9 Minuten schrieb Trekfan:

Willow würde ich auch nicht expandiert kaufen. Wie man mal wieder sieht, gibt's die Likes bei der Höralbumfraktion. Viel Spaß mit den 30 Minuten Vareses und vor allem einigen schlecht produzierten Goldsmith Scores. Wenn diese Einstellung sich durchgesetzt hätte, wäre es niemals zu dieser Soundtrack Renaissance gekommen und Intrada und La-La Land wären längst aus dem Geschäft und Quartet oder Music Box vielleicht niemals auf der Bildfläche erschienen. Tja, und die vielgeschmähten 80s/90s Expandierungen haben so manch andere Veröffentlichung subventioniert. Glaube kaum, dass man so etwas wie die Paramount Western Box großartig gewinnbringend produzieren kann bei dem technischen und finanziellen Aufwand, der da dahintersteckt. ;)

 

Manche der 30 Minuten Vareses finde ich sogar richtig gut, denn da braucht es nicht selten nicht mehr Musik wie zum Beispiel bei vielen Silvestris, aber das ist etwas, was man immer von Score zu Score entscheiden muss, denn ja es stimmt: Nicht jedes alte Album ist perfekt zusammengesteltl und bei manchen zeigt gerade eine erweitererte Fassung die volle Pracht der Musik, wie zum Beispiel in meinem Fall "Small Soldiers" von Goldsmith, der für mich sein bester Score für einen Dante-Film ist. Da war zwar die alte Fassung okay, aber ich finde, dass sich bei der Deluxe Edition die Musik noch besser entfaltet. Hiermit meine ich übrgiens den Hörfluss, denn ich bin einer, der findet, dass bei einem Score, egal ob es die normale, erweiterte oder komplette Fassung ist, der Hörfluss stimmen muss. Bedeutet ich muss mich zurücklehnen können und der erste Track bis zu den (falls vorhanden) End Credits durchhörbar sein muss. Ich bin nämlich kein "Track by Track"-Hörer, sondern genieße Alben immer im ganzen (minus die Bonus- und Alternativ-Tracks, die ich selten bis nie anhöre).

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vor 18 Minuten schrieb Trekfan:

Tja, und die vielgeschmähten 80s/90s Expandierungen haben so manch andere Veröffentlichung subventioniert. Glaube kaum, dass man so etwas wie die Paramount Western Box großartig gewinnbringend produzieren kann bei dem technischen und finanziellen Aufwand, der da dahintersteckt. ;)

Das ist mir auch klar, daß die sich gut verkaufenden CD-Expandierungen von bei Fans beliebten Scores anderes mitfinanzieren, wo man kaum in die schwarzen Zahlen kommt. Das heißt aber nicht, daß ich persönlich diese Veröffentlichungen kaufen müßte oder daß sie mich interessieren würden. Denn bekanntermaßen gehts dabei schon lange nicht mehr um die Musik selbst, sondern um das, was sich in heutigen Zeiten eben in dieser Sparte überhaupt noch gewinnbringend vermarkten läßt und wofür eine größere Fanklientel vorhanden ist. Und da ist selbstverständlich Horner ziemlich weit oben.
Wenn ich andererseits wiederum bedenke, wie wenig Veröffentlichungen von LLL für mich überhaupt kaufenswert sind, dann fühle ich mich sicher nicht verpflichtet, das Label auf Schritt und Tritt zu unterstützen und denen gar nachzulaufen. So viel für mich Essentielles bringen sie dann übers Jahr gesehen halt einfach nicht.

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Also ich gehöre nicht zur Höralbumfraktion, sehe aber dennoch wenig Sinn in Expandierungen von Alben, die im Original schon 60+ Minuten hatten. Wenn der dazugehörige Film 2,5 h+ Laufzeit hat ok, aber doch nicht zu einem 100 -120 Minuten Film. Die meisten Trevor Rabin Soundtrack Alben z.Bsp. haben zwischen 30-45 Minuten Laufzeit. Und selbst ich als Riesenfan seiner Musik muss zugeben, dass fast alle Alben einen ausgezeichneten Überblick über die jeweilige Musik geben. Selbst der 22 Minütige Download Release von National Treasure 2 gibt objektiv betrachtet einen ausreichenden Überblick über die Musik. Selbst einzelne Stücke wie die Remember the Titans Suite oder die The Guardian Suite repräsentieren die Musik objektiv betrachtet perfekt. Einzig Armageddon ist tatsächlich unzureichend präsentiert.

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vor 8 Minuten schrieb Stefan Schlegel:

Wenn ich andererseits wiederum bedenke, wie wenig Veröffentlichungen von LLL für mich überhaupt kaufenswert sind, dann fühle ich mich sicher nicht verpflichtet, das Label auf Schritt und Tritt zu unterstüzen und denen gar nachzulaufen. So viel für mich Essentielles bringen sie dann halt auch nicht.

Das mache ich auch nicht. Ich kaufe nichts aus der Motivation heraus, irgendein Label zu unterstützen. Ich kaufe, woran ich Interesse habe und fühle mich zu nichts verpflichtet. Weshalb auch? Es ist nur einfach so, wenn man einen Score schätzt und vom Film her kennt, vermisst man öfter mal das ein oder andere Stück, das es eben nicht aufs Höralbum geschafft hat. Die zugegebenermaßen oft überlangen Expandierungen bieten so immerhin den Vorteil, selber die Auswahl für sich treffen zu können. Und manche alte Alben haben auch einfach nicht so toll geklungen und der Matessino-Touch bringt bei den Neuauflagen zusätzlich Vorteile. Erick Labson ist zum Glück Geschichte.

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vor 2 Stunden schrieb Trekfan:

Es ist nur einfach so, wenn man einen Score schätzt und vom Film her kennt, vermisst man öfter mal das ein oder andere Stück, das es eben nicht aufs Höralbum geschafft hat. Die zugegebenermaßen oft überlangen Expandierungen bieten so immerhin den Vorteil, selber die Auswahl für sich treffen zu können.

Das ist natürlich das altbekannte Argument der C&C-Fraktion: "Die Auswahl für sich aus dem kompletten Score treffen zu können."
Und das ist wohl auch die Krux an der Geschichte, wo wir einfach nicht zusammenkommen werden. Denn selber die Auswahl aus einem Wust an Tracks zu treffen, obwohl bereits ein sehr gutes Höralbum mit fast allem wichtigen Material mal vorlag, mache ich eigentlich so gut wie gar nicht und da habe ich auch gar keine Lust zu.
Wenn mir eine Musik sehr gut gefällt, würde ich dann eher noch bei einer völlig verunglückten CD versuchen, etwas Ordnung reinzubringen und mir mein eigenes Exemplar davon anzufertigen - z.B. bei der Digitmovies-Ausgabe von Lavagnino´s NAKED MAJA, wo ja alles von den Tracks völlig durcheinander war. So in der wirren Art wie sie da auf zwei CDs präsentiert ist kann ich die Musik eben einfach nicht anhören.
Auf der anderen Seite kaufe ich wegen ein, zwei noch ganz guten Stücken, die im Film auftauchen, aber nicht auf dem alten Höralbum waren, nun sicher keine Expandierung, wenn ich dann gleichzeitig - was ja halt oft der Fall ist - noch mindestens ein halbes Dutzend für mich uninteressanter zusätzlicher Tracks sozusagen "mitkaufen" muß. Da ist mir das Ganze keine Expandierung wert und wirklich nicht so besonders wichtig angesichts von Hunderten von LPs und CDs, die sonst noch in der Sammlung sich befinden.
In diesen Belangen kann es nun mal keine Einigung geben, denn die Entscheidung, ob und ab wie vielen guten neuen Tracks sich für einen nun eine Expandierung lohnt oder nicht, das ist höchst individuell und kann nicht verallgemeinert werden.
Ich für mein Teil muß allerdings sagen, daß ich von so einigen der angesagten US-Expandierungen vor Jahren schon enttäuscht war und ich da keinerlei Anreiz gefühlt habe, für mich dann wiederum noch eine eigene Auswahl aus der Komplettversion zu treffen - vor allem dann nicht, wenn mir ein älteres Höralbum des Scores bereits sehr zusagt, was halt doch recht oft der Fall ist..

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vor 15 Minuten schrieb Stefan Schlegel:

Das ist natürlich das altbekannte Argument der C&C-Fraktion: "Die Auswahl für sich aus dem kompletten Score treffen zu können."

Und ich wiederum habe das Argument eines guten Höralbums nie verstanden. Da ich auch ein großer Film-Fan bin läuft beim hören immer mein Kopfkino mit. Da stört es mich eher wenn die Tracks im Vergleich zum Film durch einander gewürfelt sind oder anderst editiert sind. Aber was mich am meisten stört bzw. gerade zu ägert ist das wenn man voller Vorfreude zum ersten mal einen Disc einlegt und dann enttäuscht festellt das ausgereicht das Stück fehlt auf das man am meisten gehofft hatte. Deshalb bin ich der selben Meinung wie Trekfan. Lieber einmal mehr spulen als das man einen Track schmerzlich vermisst. Das Thema redundantes Material finde ich auch nicht schlimm. Im Gegenteil. Meistens wiederholen sich bestimmte Themen zwar oft aber dafür in unterschiedlichen Variationen. Ein weiters Thema ist die oft verbesserte Audioqualität die eine Expandierung bieten kann aber natürlich nicht muss.

Ob sich der Kauf einer Erweiterung lohnt muss natürlich jeder für sich entscheiden. Da ich relativ spät angefangen habe eine Sammlung auf zu bauen konnte ich bei fraglichen Veröffenbtlichungen immer gleich zur Erweiterten greifen.

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Ich höre zum Beispiel Filmmusik in erster Linie als Musik. Der Film dazu ist mir im Grunde, wenn ich das Album anhöre, total egal. Daher sollte ein Score für mich als Musikalbum funktionieren und nicht als irgendeine Erinnerung an den Film. Auch wenn ich den Film dazu kenne und liebe, denke ich beim Hören der Musik nur extrem selten an den Film.
Dazu bin ich auch jemand, der einem nie sagen kann, ob da auf dem Album ein wichtiges Stück fehlt, da ich das Album halt in seiner Gänze genieße und beim Filmschauen merke ich nur sehr selten, ob da was in Sachen Musik dabei ist, was auf dem Album nicht drauf ist. Das muss schon extrem auffallend sein, damit ich das bemerken würde. Selbst dann bin ich mir meist unsicher, ob das nicht eh auf dem Score istDie meisten Expanded-Alben hab ich nur, weil ich die Musik ganz besonders mag und da sehr gerne mehr Musik haben wollte oder das Originalalbum nicht mehr verfügbar war.

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vor 2 Stunden schrieb horner1980:

Ich höre zum Beispiel Filmmusik in erster Linie als Musik. Der Film dazu ist mir im Grunde, wenn ich das Album anhöre, total egal. 

Bei mir ist es ähnlich. Filmmusik ist für mich ein alleinstehendes Werk!

Wenn ich mir ein Score-Album anhöre, dann fühle ich die Musik, denn Filmmusik hat meist sehr eine stark emotionale Wirkung, zumindest die Scores die ich mir am liebsten anhöre ... dabei sehe ich selten die Bilder oder gar die Thematik des Filmes vor meinem geistigen Auge, sondern lasse mich von der Musik leiten. 

Zu manchen Scores habe ich den dazugehörigen Film bis heute noch nicht gesehen und vermisse dabei Nichts. Manche großartigen Kompositionen wurden für "weniger sehenswerte" Filme komponiert, für die mir die Zeit einfach zu schade ist. Hier bin ich für diese Scores sehr dankbar, und genieße sie losgelöst vom Film. In anderen Fällen, wie bei "Angela's Ashes" gefällt mir die Musik so gut, dass ich mir diesen Film nicht ansehen möchte um den Genuss der Musik nicht zu beeinträchtigen. :) 

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vor 13 Stunden schrieb TempeltonPeck:

Und ich wiederum habe das Argument eines guten Höralbums nie verstanden. Da ich auch ein großer Film-Fan bin läuft beim hören immer mein Kopfkino mit. Da stört es mich eher wenn die Tracks im Vergleich zum Film durch einander gewürfelt sind oder anderst editiert sind. Aber was mich am meisten stört bzw. gerade zu ägert ist das wenn man voller Vorfreude zum ersten mal einen Disc einlegt und dann enttäuscht festellt das ausgereicht das Stück fehlt auf das man am meisten gehofft hatte.

Film-Fans dürften hier wohl alle in irgendeiner Art vorhanden sein, denn nur über Filmbegeisterung kommt man ja dann auch zur Filmmusik. Ich glaube Dir allerdings nicht recht, daß Du bei Hunderten von Filmen jeden einzelnen Musikeinsatz im Kopf hast. Das ist schier unmöglich. Von wie vielen Filmen sprichst Du also?
Ich selbst habe sicherlich über die Jahrzehnte Tausende von Filmen gesehen und nach längerer Zeit vergißt man automatisch auch vieles wieder und hat kaum mehr im Kopf, in welcher Szene nun welche Musik genau eingesetzt wurde.
Logisch gibts Lieblingsfilme und Lieblingsmusiken, die man sehr gut kennt, aber deren Anzahl ist nicht so groß. Wenn man sehr lange in der Szene schon dabei ist und unheimlich viele Filmmusiken gesammelt hat, dann stößt man automatisch auch auf viele Kuriositäten, wo man die zugrundeliegenden Filme eh nicht mal gesehen hat. Wie will man da dann beurteilen, welche Tracks aus dem Film auf einer CD nun fehlen oder nicht?
Bei mir ist es selbst bei Filmmusiken, die ich sehr schätze, so, daß ich nicht immer jeden Track benötige, denn manchmal ist die Musik im Film eben gezwungen, sich absolut dem Bild unterzuordnen und was bringt dann da eine monotone, musikalisch an sich unbedeutende 30-Sekunden-Phrase zum autonomen Hören ein? Wenn man das dann auch noch unbedingt auf Tonträger haben will, dann ist das für mich nur purer Fetisch.
Meines Erachtens hat sich dieses fanatische Haben-Wollen von Allem und Jedem, was im Film an Musik auftaucht, erst durch die Einführung der DVD und Internet, wo Filme über Youtube abrufbar und auch sonst zum Download/Streamen zur Verfügung stehen, dermaßen rauschartig entwickelt, da jedes Detail von vielen Filmen von dementsprechenden Fans dadurch sofort nachgeprüft werden kann.
Aus meiner Zeit, als ich angefangen habe in den 70ern, kenne ich das nicht und ist mir daher auch fremd. Sicherlich hat man sich früher auch mal gewünscht, dieses oder jenes beeindruckende Stück noch auf Tonträger haben zu wollen, wenn es von einem Score halt manchmal doch nur eine kurze Suite gab, aber deshalb einen Aufstand zu machen wäre mir nicht eingefallen. Inzwischen ist sowieso vieles von solchen Wünschen in Erfüllung gegangen.

Was den obigen Satz zu Höralben betrifft: Durch ein gutes Höralbum kann meiner Meinung nach die Musik gelegentlich sogar noch verbessert werden gegenüber ihrem Auftreten im Film: Durch Auslassen von unnützem, musikalisch kaum sinnvollem Material und durch Editieren erhält der Score oft erst eine Struktur, einen musikalischen Bogen und einen Fluß, den er im Film selbst aufgrund der bekannten Zwänge, denen er dort automatisch unterliegt, halt nicht immer ohne weiteres hat. Im besten Fall wird die Musik auf Tonträger dann fast zu einer sinfonischen Dichtung und ergibt ein tolles Hörerlebnis, so daß die Musik auch abseits vom Film exzellent für sich bestehen kann. Gerade Williams oder Goldsmith - aber nicht nur die - haben früher so  einige mich voll befriedigende Höralben auf diese Art zusammengestellt, auch bei Horner war das selbstverständlich öfters der Fall.
Wenn ich dagegen eine Loseblattsammlung von Tracks, bei denen dann meist noch viele 30-40-Sekünder dabei sind, einfach nur in der Filmchronologie hintereinander hänge, wird die Musik in vielen Fällen eher brüchig und man verliert dann auch ohne die Bilder viel schneller das Interesse an der Musik. Zumindest geht es mir immer wieder so.
 

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Sinnvolle Erweiterungen sind meiner Meinung nach tatsächlich bezüglich der Varese Alben zu finden. Ich bin wirklich glücklich über Sachen wie Air Force One, On Deadly Ground und Under Siege 2. Die 2 Poledouris Alben geben zwar einen guten Überblick, aber ich finde es war zu wenig Actionmateral drauf. Bei Air Force One ganz zu schweigen.

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Ich bin besonders glücklich über die expandierten Fassungen der "Star Trek"-Filme. Wenn ich bedenke, daß ich mich mit den alten Ausgaben zufrieden geben wollte, habe ich zum Glück relativ schnell bemerkt, was noch alles fehlte, besonders in "First Contact". Auch bin ich über dieses geniale "Die Hard" 3-CD-Set und die erweiterten Bond-Scores froh, auch wenn hier die wenigsten komplett sind und es auch nie werden, weil die Bänder weg sind. Die Firmen sollen nur rausbringen, was sie können. Umso mehr Auswahl hat man dann als Kunde und dann springt vielleicht auch genug Geld für LLL und Co. ab, um mal wieder etwas zu wagen.

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vor 19 Stunden schrieb TempeltonPeck:

Und ich wiederum habe das Argument eines guten Höralbums nie verstanden. Da ich auch ein großer Film-Fan bin läuft beim hören immer mein Kopfkino mit.

Aber der läuft doch nie schnittgenau in deinem Kopf mit. Eher als abstrakter Eindruck. Und deswegen wird Filmmusik auf einem Album auch formal bearbeitet, geschnitten, gekürzt oder auch erweitert - weil man eben keinen Film dazu sieht, sondern den Film nur als abstraktes Programm im Hinterkopf oder in der Erinnerung hat. Man hört in diesem Moment (nur) die Musik, man bewegt sich in einem anderen Medium, mit anderen (hier: musikalischen) Gesetzmäßigkeiten. Und die erfordern gewisse Anpassungen. 

vor 5 Stunden schrieb Stefan Schlegel:

Meines Erachtens hat sich dieses fanatische Haben-Wollen von Allem und Jedem, was im Film an Musik auftaucht, erst durch die Einführung der DVD und Internet, wo Filme über Youtube abrufbar und auch sonst zum Download/Streamen zur Verfügung stehen, dermaßen rauschartig entwickelt, da jedes Detail von vielen Filmen von dementsprechenden Fans dadurch sofort nachgeprüft werden kann.

Ich sehe die Trendwede auch in diesem Zeitraum Ende der 90er Jahre. Mit dem Siegeszug von DVD und Internet nähert sich die Filmmusikkultur wieder mehr dem Film an - und das beeinflusst die ganze Editionspraxis bis heute. 

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