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Soundtrack Board

Sebastian Schwittay

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Alle Inhalte von Sebastian Schwittay

  1. Genau das finde ich eben etwas komisch: wer´s schlecht findet, obwohl es sich nicht ernst nimmt, der ist halt selber schuld. Und dieses "Argument" schlägt einem leider bei so vielen Filmen entgegen, die aufgrund ihrer fehlenden Ernsthaftigkeit angeblich immun gegen jede Kritik sind. In meinen Augen ist "sich selbst nicht ernst nehmen" eben kein Freifahrschein für jeden Quark - siehe auch THE QUICK AND THE DEAD.
  2. Mit diesem Argument wird heutzutage echt alles verteidigt - nach dem Motto: so lange es sich nicht ernst nimmt, ist die Qualität erstmal egal. (Ist jetzt gar nicht auf die Batman-Serie bezogen, die kenne ich nicht.)
  3. Ich fand gerade den Mittelweg zwischen Romantic Comedy und dystopischer Science-Fiction verdammt interessant und auch in gewisser Weise einzigartig. In meinen Augen ein starker Film. Prätentiös und hohl fand ich eher das andere aktuelle Scarlett-Johansson-Vehikel, UNDER THE SKIN. Mal sehen, wenn er mir mal günstig über den Weg läuft.
  4. Ja, hab ich gemacht.
  5. Babis, wieso bekommen denn die unbekannten JNH-Scores in deiner ersten Tabelle 4 Punkte, und die sehr bekannten 0? Zur Frage, welche die wohl sichersten JNHs sind, um einen Neuling zu "catchen": DINOSAUR, THE VILLAGE oder WATERWORLD. Habe mich bei der Umfrage mal für ersteren entschieden.
  6. [amazon=B00MA5HDQC][/amazon] PENNY DREADFUL (Abel Korzeniowski) Nach dem originellen ESCAPE FROM TOMORROW ist Korzeniowskis Ausflug ins Horrorgenre nun leider eine mittelgroße Enttäuschung. Einen noch recht ordentlichen Einstieg bietet der treibende "Main Title"; ein paar nette, verstörende Klangeffekte gibt es im folgenden Track - doch spätestens nach den ersten zwei bis drei Stücken driftet die Musik in relativ beliebige Muster ab: behäbige, statische Orchestersätze in tiefen Registern und harmonische Stagnation auf simplen Moll-Dreiklängen. Wenn es in den Begleitstimmen mal etwas bewegter wird, ist es meistens nur die pendelnde kleine Terz, die das vorherrschende Moll festigt. Durch pure Lautstärke versucht Korzeniowski manches etwas epischer klingen zu lassen, als es ist - erreichen tut er damit aber nicht viel. Thematisch-motivisch fällt wenig auf, die paar wiederkehrenden, sehr blassen melodischen Elemente (z.B. in "Closer Than Sisters") machen keinen wirklichen Eindruck. Nach einer knappen dreiviertel Stunde war meine Aufmerksamkeit dann auch erschöpft und ich hab das Album abgestellt.
  7. Echt, was denn? Für mich war DARK SHADOWS bis dato ein echter Tiefpunkt. Fast noch unerfreulicher als ALICE IN WONDERLAND. MONKEY SHINES (George A. Romero, 1988) Sieht man mal von den bestenfalls durchschnittlichen Leistungen der Darsteller ab, ist das ein recht dunkler und unheimlicher Film mit dazu sehr feiner Musik von David Shire. Ungefähr so hätte ich mir Teile von RISE OF THE PLANET OF THE APES gewünscht - einfach eine Portion bescheidener und kleiner, dafür aber atmosphärischer und edgier. THE QUICK AND THE DEAD (Sam Raimi, 1995) Ein überstilisierter, in dummen Klischees regelrecht ersaufender Versuch eines Westerns, bei dem aus jeder Einstellung der infantile Wunsch des Regisseurs trieft, "auch mal was mit Cowboys zu machen". Malen nach Zahlen in seiner schlimmsten und uninspiriertesten Form. Nach DARKMAN meine zweite herbe Raimi-Enttäuschung in Folge. Früher oder später versuche ich es nochmal mit A SIMPLE PLAN, vielleicht eher später.
  8. Lukas Kendall über sein Debüt in der Filmbranche und die NC-17-Freigabe des Films: http://filmschoolrejects.com/opinions/what-happens-when-you-make-an-nc-17-movie-lucky-bastard.php
  9. Gibt´s doch als iTunes-Release. So viel Goldsmith ist in UNDER THE SKIN aber nicht, wie ich finde. Dafür geht es dann doch zu sehr in Richtung Sounddesign. Das Akademische nahezu aller Goldsmiths (auch der ganz abgefahrenen) fehlt hier zudem völlig.
  10. Jeff Grace kommt aus Howard Shores Dunstkreis und ist mittlerweile Hauskomponist von Kelly Reichardt (MEEK'S CUTOFF, NIGHT MOVES). Außerdem hat er mit THE INNKEEPERS und WE ARE WHAT WE ARE zwei recht populäre Indie-Horrofilme der jüngeren Vergangenheit vertont. Besonders interessant sind seine Musiken aber nicht, wie ich finde.
  11. Und ich hab PARADIES: LIEBE immer noch ungesehen im Regal rumstehen - eigentlich ein schöner Anlass, den nun endlich mal einzuschmeißen.
  12. @Souchak: Ja, ADORE ist schon in allen Aspekten seltsam ekelerregend. Einfach ein scheiß Film.
  13. Das soll einem Judenstern ähnlich sehen? Lächerlich.
  14. Viele von LaLaLands Veröffentlichungen sind aus diskographischer und filmmusikhistorischer Sicht von Anfang an nicht mehr als 3 Dollar wert. Die Intrada-Veröffentlichungen haben da einfach eine ganz andere Wertigkeit, deshalb wird davon auch nie was verscherbelt.
  15. Den habe ich mir letztens auch mal wieder angesehen, diesmal auf Bluray. Und die paar netten visuellen Einfälle retten den Film in meinen Augen nicht. So oberflächlich, naiv und infantil geschrieben und inszeniert wie eigentlich alle Argentos. Mir ist die Popularität seiner Filme echt ein Rätsel. ADORE (Anne Fontaine) Arg klischeebeladenes Drama über zwei Mütter, die jeweils eine Beziehung mit dem Sohn der anderen eingehen. Die Urlaubs-Optik des in pittoresken australischen Küstenlandschaften spielenden Films ist dabei genauso hohl und oberflächlich wie die Konzeption der Hauptfiguren (Surfer-Schönlinge und weibliche Idealbilder 40+). Christopher Gordons Musik kommt über das Prädikat "hübsches Beiwerk" leider nicht hinaus - dürfte trotz handwerklich solider Qualität die bislang uninteressanteste Filmmusik von ihm sein. UNDER THE SKIN (Jonathan Glazer) Die viel gelobte, experimentelle Variation auf SPECIES machte auf mich den Eindruck eines bemühten Arthaus-Produkts, das visuell überraschend wenig wagt (es bleibt bei einigen platten Kubrick-Referenzen) und auch dramaturgisch nur blasse Allgemeinplätze abspult (der Jagd auf Männer folgt die Einsicht der Alien-Frau, dass sie doch menschlich sein möchte, letztendlich wird sie aber zum Opfer menschlicher Grausamkeit). Interessante Akzente setzt dagegen Mica Levys avantgardistischer, mit rudimentären Klang-Archetypen spielender Score, der den Film zumindest auf der auditiven Ebene ein Stück aufwertet. Ansonsten leider das Fazit: extrem überschätzt.
  16. Ich glaube, du verwechselst da was. In der längeren Fassung ist es die Kuh, in der normalen Kinofassung der Hund.
  17. Wieso sollte ein neuer Film noch einmal an ALIENS anschließen? Nur weil dir ALIEN 3 nicht gefällt?
  18. Ich versuche ja, Amazon so gut es geht zu meiden. Aber wenn der Einzelhandel dermaßen verpennt ist, braucht er echt nicht jammern, wenn er sich gegen die Netz-Anbieter nicht mehr behaupten kann.
  19. Sechs komplette Tracks: http://www.marcobeltrami.com/the-giver Sicher auch nicht der Überflieger, aber der Eindruck ist doch besser als bei NOVEMBER MAN. Gerade das Actionscoring scheint etwas weniger generisch und blutleer zu sein. Dennoch: wenn da mit THE HOMESMAN nicht noch was Großkalibrigeres kommt, kann man diesen Beltrami-Jahrgang wohl eher abschreiben.
  20. Wieso zum Henker bietet keiner der prominenten Einzelhändler (Saturn, Media Markt, Müller) den Film an? VÖ war der 22. August und keiner hat ihn da - Saturn findet ihn nicht mal im System. Wieso zur Hölle muss ich nun wieder bei Amazon bestellen? ________ Eine schöne Nachricht: Marcel Carnés LE JOUR SE LÈVE (1939), Schlüsselwerk des poetischen Realismus, erscheint am 25. November bei Arthaus als Bluray und DVD. (http://www.amazon.de/Tag-bricht-Blu-ray-Jean-Gabin/dp/B00KXQKZGU/ref=sr_1_2?s=dvd&ie=UTF8&qid=1408973267&sr=1-2&keywords=der+tag+bricht+an)
  21. Vier komplette Tracks: http://www.marcobeltrami.com/the-november-man Dürfte so ziemlich das Uninspirierteste sein, was Beltrami in seiner Karriere bisher geschrieben hat. Da lass' ich wohl die Finger von. Kein Argument für mich. Wenn jemand eine CD rausbringt, muss die Musik darauf gut sein - völlig egal, ob das jetzt gut zum Film passt oder vom Regisseur so gewünscht war.
  22. Ich rate dir zu dieser Einspielung, dann wird sich deine Einschätzung sicher noch einmal ändern.
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