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Marcus Stöhr

WaterTower Records/Decca: Howard Shore - THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY, THE HOBBIT: THE DESOLATION OF SMAUG & THE HOBBIT: THE BATTLE OF THE FIVE ARMIES

Empfohlene Beiträge

Mit "The  Forest River" hat Shore(oder Conrad Pope?) endlich mal wieder interessante Action Musik geschrieben(man beachte den sechtzehntel Septolen Lauf in der Trompete) auch wenn es sich hier nur eine 30 Sekunden Clip handelt....

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Dieser Soundtrack klingt (den kurzen Klips nach zu urteilen, logischerweise) um einiges düsterer als sein Vorgänger.

 

"The Forest River" klingt nach einem richtig "geilen" Actionstück, gefällt mir auch sehr gut! "Feast Of Starlight" finde ich noch sehr schön ... aber ich frage mich, warum die Oboe so laut abgemischt worden ist? Klingt ja schon lauter als das ganze Orchester in "The Forest River".

 

"The Courage Of Hobbits" klingt auch so irre laut im Gegensatz zu die anderen Stücke, dabei ist das doch eher ein leiseres Stück ... hoffentlich haben die nicht dasselbe dB-Problem, wie Seinerzeit LLL mit INDEPENDENCE DAY!

 

Insgesamt gesehen klingt dieser Score weit frischer, etwas anders als die anderen und endlich nicht mehr nach Copy/Paste (LotR -> Hobbit).

 

"Beyond The Forest" wird wohl mein Lieblingstrack werden ... ich habe schon befürchtet, dass es kein Howard Shore-Gesang geben wird :)

 

Hoffentlich gibt es noch einiges an Chorstellen, denn hier hört man kaum was ... aber was können schon 30-Sek-Clips aussagen?

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 "Feast Of Starlight" finde ich noch sehr schön ... aber ich frage mich, warum die Oboe so laut abgemischt worden ist? Klingt ja schon lauter als das ganze Orchester in "The Forest River".

 

"The Courage Of Hobbits" klingt auch so irre laut im Gegensatz zu die anderen Stücke, dabei ist das doch eher ein leiseres Stück ... hoffentlich haben die nicht dasselbe dB-Problem, wie Seinerzeit LLL mit INDEPENDENCE DAY!

 

 

Die Pegelverhältnisse der Stücke untereinander sind wirklich etwas seltsam. Die erwähnte Oboe klingt wirklich unrealistisch Laut, wenn man sie mit den Bläsern aus The Forest River vergleicht. Vieleicht ist es ja nur eine Vorabversion ;)

 

Was gabs bei Independence Day für ein db-Problem?

 

Insgesamt freue ich mich aber riesig auf diesen Soundtrack! Die Soundschnipsel lassen was ganz feines erahnen ;)

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Die Pegelverhältnisse der Stücke untereinander sind wirklich etwas seltsam. Die erwähnte Oboe klingt wirklich unrealistisch Laut, wenn man sie mit den Bläsern aus The Forest River vergleicht. Vieleicht ist es ja nur eine Vorabversion ;)

 

Was gabs bei Independence Day für ein db-Problem?

Im Bonus-Teil waren die leisen Stücke um ca. 12 DB lauter als die lauten Action-Stücke.

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gefällt mir so erstmal auch wesentlich besser als der erste... stellt sich auch nicht so sehr ein copy/paste Gefühl ein und ich wage fast zu behaupten man hört, dass Shore diesmal nen Orchestrierer dabei hatte... klingt alles etwas breiter und schneller und so...

 

Blindkauf mach ich nach dem ersten Teil Desaster aber nicht...

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klar, aber man konnte z.b. bei Jerry Goldsmith auch hören obs Alexander Courage oder Arthur Morton orchestriert hat... aber natürlich ist jetzt nicht so als hätte Nicholas Dodd orchestriert, den man nun wirklich IMMER raushören kann...

 

warten wir mal ab... die clips sind ja doch sehr kurz und so... aber irgendwie find ich klingt der Score anders als Teil 1, was zu begrüssen ist.

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doch doch... wenn man mal Scores vergleicht von Jerry die von Arthur orchestriert wurden, mit denen von Alexander, dann fallen bei letzterem die Orchestrierungen simpler aus... bei FIRST KNIGHT find ich das sehr deutlich zum Beispiel.

 

das is natürlich nicht so deutlich wie Dodd zum Beispiel, aber wenn man mal genau hinhört merkt man das schon... wäre noch interessant zu vergleichen was bei den Scores ist, die Mark McKenzie orchestriert hat... die hab ich jetzt nicht so im Ohr und leiden eh unter ihrer Schwachheit im Allgemeinen...(Im Netz der Spinne... hust)

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Ich finde auch, dass Hobbit 2 frischer und interessanter klingt. Kein Aufguss aus alten Themen mit wenig Neuem ... Der Sound scheint anders zu sein. Hr. Pope war hier stark involviert, er hat ja an die 2 Monate am Score in Neuseeland zusammen mit Peter Jackson gearbeitet. Siehe Facebok-Beiträge.

Hoffentlich dürfen wir den Soundtrack bald online anhören, so wie letztes Jahr.

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Kann natürlich auch am Orchester und der Aufnahme liegen, aber irgendwie habe ich auch den Eindruck, dass das ganze etwas "fülliger" und wärmer klingt. Klingt nicht ganz so spröde wie sonst, man könnte sagen farbiger-gar romantischer.  Dennoch klingt das ganze nach Shore. Ich bin überzeugt, dass 90%  der Komposition von Shore stammen´(mit kleinen Änderungen von Pope während der Aufnahmesessions). Aber die Pope Orchestrierung macht die Komposition irgendwie runder. Das muss nicht nur an der Instrumentierung an sich liegen, sondern auch an solchen Sachen wie Stimmführung, Lage etc. ...

 

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doch doch... wenn man mal Scores vergleicht von Jerry die von Arthur orchestriert wurden, mit denen von Alexander, dann fallen bei letzterem die Orchestrierungen simpler aus... bei FIRST KNIGHT find ich das sehr deutlich zum Beispiel.

 

das is natürlich nicht so deutlich wie Dodd zum Beispiel, aber wenn man mal genau hinhört merkt man das schon... wäre noch interessant zu vergleichen was bei den Scores ist, die Mark McKenzie orchestriert hat... die hab ich jetzt nicht so im Ohr und leiden eh unter ihrer Schwachheit im Allgemeinen...(Im Netz der Spinne... hust)

 

FIRST KNIGHT ist als Beispiel eher unglücklich gewählt: Zum einen klingt der Score sujetbedingt sicherlich noch etwas "simpler" als der (ohnehin ultraschlanke) Goldsmith-Sound der 90er, zum anderen hatte Jerry nicht viel Zeit, was sich u. a. auch in der Verwendung von nicht weniger als sechs Orchestratoren äußert. Zwar hat Alexander Courage den Haupt-Credit, aber neben ihm haben, welch Überraschung, u. a. Arthur Morton und Conrad Pope mit instrumentiert. 
 
Nach einigen markanten Ausnahmen in den frühen 90ern (BASIC INSTINCT zuvorderst) markieren die Jahre 1995-1997 die endgültige Staffelübergabe von Morton zu Courage. Stilistisch ist davon absolut nichts zu merken: Ein Score wie CITY HALL (Morton) ist nicht dichter instrumentiert als THE GHOST AND THE DARKNESS (Courage): ganz im Gegenteil.
 
Zieht man Scores aus Jahrzehnten hinzu, in denen der Komponist noch auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft stand, dann nivelliert sich aufgrund der Vielfalt der Stile und Idiome ein vermuteter Personalstil der Orchestrator sogar noch weiter: PLANET OF THE APES als DAS Beispiel ökonomischer (sinfonischer) Instrumentation wurde von Morton, eine dicke Schwarte wie LEGEND von Courage instrumentiert.
 
Hier scheinen, bedingt durch die heutigen Arbeitsbedingungen in Hollywood und aufgrund der Instrumentationspraxis heute mittelalter Komponisten wie Howard, Silvestri oder Elfman, die zumindest zu Beginn ihrer Karriere ohne Orchestrator völlig aufgeschmissen gewesen wären, völlig falsche Vorstellungen vorzuliegen, wie hoch die kreative Eigenleistung eines Goldsmith-Orchestrators einzuschätzen war: nämlich in der Regel bei Null. Die Particelle mit 8 bis 14 Systemen, die Goldsmith anzufertigen pflegte, sind für jeden Orchestrator (= Komponisten) zu 80 Prozent, nach langjähriger Zusammenarbeit in 95 Prozent aller Fälle, selbsterklärend. Der einzige, der noch detaillierter notiert, ist John Williams, bei dem auch mehr als 20 Systeme nichts Ungewöhnliches sind.
 
Wer das alles nicht glaubt, vergleiche ganz einfach von Goldsmith vollständig oder überwiegend selbst instrumentierte Scores wie STUDS LONIGAN, SPIRAL ROAD, CASSANDRA CROSSING, THE EDGE oder HOLLOW MAN mit ihrem näheren zeitlichen Umfeld. Der Unterschied in den bevorzugten Besetzung, Timbres, Mixturen, Effekten etc. ist marginal oder allein im Unterschied der Scores zueinander zu suchen.

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gut geschrieben!

 

ich beziehe mich auch, das gebe ich zu, eigentlich nur auf die Scores der 90er. Wenn man mal die Morton/Courages nebeneinanderstellt, dann finde ich schon, dass man da einen Unterschied hören sehen kann... also einfach mal ne Liste machen. Das mag vielleicht auch einfach an den Filmen/Scores an sich liegen, irgendwas muss sich Jerry ja auch gedacht haben warum er bei dem Score den nimmt und bei dem anderen Score den anderen... so gesehen, wars vielleicht auch wieder nur Jerrys Einfluss ala "Also bei dem Score brauch ich nicht so viele Noten, Alexander macht das ordentlich mit weniger..." oder so...

 

anyway... ein wenig hab ich ja den Eindruck, dass Shore und Jackson nicht mehr so gut miteinander können und Shore evtl. nur vertragsmässig und filmhistorisch "gezwungen" ist am Hobbbit zu arbeiten, aber so richtig Lust dazu nicht mehr zu haben scheint.

 

so von den clips her auf jeden Fall zu schliessen finde ich wirklich, dass man einen Unterschied hört... jetzt nicht so, dass man nicht mal mehr Shore vermuten kann, aber der Sound ist irgendwie anders... mal abwarten ob sich das Gefühl legt, wenn man die cues ganz hören kann...

 

wann kommt die CD nochmal raus?

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Ich hoffe, das kam hier vorher nicht schon auf... aber: wie limitiert sind die denn? Ich habe mich derzeit dafür entschieden, nicht wie beim ersten Teil einfach zuzuschlagen, wobei es natürlich wieder die Extended Version sein müsste. Allerdings habe ich gesehen, dass zumindest im Marketplace der erste Teil doch schon relativ hohe Preise hat (zumindest habe ich das von vor ein paar Tagen so in Erinnerung).

 

Im Moment höre ich mich durch die langen Samples (sind hier ja schon verlinkt) und überdenke das aber vielleicht sowieso noch mal... Bin da aber insgesamt noch ein wenig unsicher, weil ich den ersten Teil schon nicht mehr wirklich im Ohr habe (oder einfach zu sehr an HdR denke?). ;)

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