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John Williams - Indiana Jones and the Dial of Destiny


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Gestern im Kino gesehen und was soll ich sagen: mein Top-Anwärter auf die Filmgurke 2023. Da ging, mit wenigen Ausnahmen, so gar nichts zusammen. Die tolle Mischung insbesondere der Teile 1 und 3 aus rasanter Action, Humor und Fantasy sucht man hier vergeblich. Auch Hannahs kindlicher Sidekick war irgendwie überflüssig und hatte keinen nachvollziehbaren Platz in der Handlung. Musik war Williams auf Autopilot, da ist bei mir so gar nichts hängen geblieben. Selten habe ich dem Ende eines Filmes so entgegen gefiebert. Wär noch vieles zu sagen ( wo waren Antonio Banderas und John Rhys-Davis?) aber lohnt nicht wirklich.

2 von 10 Punkten gibts fürs Deaging von Ford und selbst die sind mehr als der Film realiter verdient.

PS: ohne zu spoilern......welchem völlig derangiertem  Drehbuchschreiber ist der Endplot aus der Feder geflossen? Grauenhaft.

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vor einer Stunde schrieb peter-anselm:

Gestern im Kino gesehen und was soll ich sagen: mein Top-Anwärter auf die Filmgurke 2023. Da ging, mit wenigen Ausnahmen, so gar nichts zusammen. Die tolle Mischung insbesondere der Teile 1 und 3 aus rasanter Action, Humor und Fantasy sucht man hier vergeblich. Auch Hannahs kindlicher Sidekick war irgendwie überflüssig und hatte keinen nachvollziehbaren Platz in der Handlung. Musik war Williams auf Autopilot, da ist bei mir so gar nichts hängen geblieben. Selten habe ich dem Ende eines Filmes so entgegen gefiebert. Wär noch vieles zu sagen ( wo waren Antonio Banderas und John Rhys-Davis?) aber lohnt nicht wirklich.

2 von 10 Punkten gibts fürs Deaging von Ford und selbst die sind mehr als der Film realiter verdient.

PS: ohne zu spoilern......welchem völlig derangiertem  Drehbuchschreiber ist der Endplot aus der Feder geflossen? Grauenhaft.

Über die "Entalterung" Fords gab es aber auch andere Meinungen. Angeblich hätten 100 ILMer drei Jahre lang daran gearbeitet und es dennoch vermurkst. Nun ja, es wird für Disney wohl eine 200 bis 300 Millionen Dollar Abschreibung und Kennedy hat ein weiteres Franchise im Kino zu Grabe getragen. Wie lange soll die denn noch im Amt bleiben!?

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fand das deaging für den Aufwand und die Kosten und auch wie nervig das beim Dreh gewesen sein bei weitem nicht gut genug.

Warum kann man heute eigentlich keinen jungen Schauspieler mehr nehmen? bei Indy 3 fanden das doch auch alles grossartig, dass das River Phoenix war? Da Deaging kostet nur irre viel Geld, ein guter Jungdarsteller hätte jetzt auch nicht weniger Zuschauer ins Kino gezogen als jetzt schon nicht gekommen sind...

fand das Ende jetzt nicht behämmert, aber auch nicht irre doll... das Ende von Voller war allerdings sehr enttäuschend fand ich...

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Bin echt hellauf begeistert vom Film (und FORD und Score), ebenso sind meine Frau und mein bester Freund davon begeistert.

Ich war jetzt schon mal vier mal drin im IMAX-Kino in INDY5 und morgen, Sonntagfrüh um 10 Uhr dann nochmal ein fünftes Mal mit meiner Frau.

INDY5 ist für mich bis jetzt mein Film des Jahres, knapp vor Dungeons&Dragons Ehre unter Dieben.

Meine Lieblingsfilme 2023 bis jetzt:

1.) Indiana Jones und das Rad des Schicksals 

2.) Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben

3.) ghosted

4.) Air

5.) Tetris

6.) Three Thousand Years of Longing

7.) Die Fabelmanns

8.) The Portable Door

9.) Guardians of the Galaxy 3

10.) Antman 3

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2023 is bei weitem kein so gutes Filmjahr wie 2022... wahrscheinlich tat die Pandemie Hollywood die vorigen Jahre gut insofern, dass man Zeit hatte Filme feinzuschleifen, jetzt wird wieder alles mit verrückten Deadlines rausgehauen ohne Qualitycontrol und dazu viel zu viel... kein Wunder floppt auch eins schlimmer als das Andere... Disney hat jetzt schon ein paar Millionengräber rausgebracht, DC geht auch mit allem baden und ich sehe nicht wie Blue Beetle und Aquaman 2 auch nur irgendwie Profit einfahren... dauert wahrscheinlich nicht mehr lange und Kathleen Kennedy ist ihren Job los. Und ob James Gunn auf einmal das Ruder rumreisst und jetzt ALLE wieder kommen, um wieder einen Superman und ein DCU sehen zu wollen... abwarten... vielleicht heuert man dann auch mal wieder wen anderes an als Lorne Balfe... der hat ja mit Gran Turismo in 4 Wochen schon wieder einen Film am Start...

Was ich bisher gut fand dieses Jahr Dungeons & Dragons, Evil Dead Rise, Nimona (wer den noch nicht gesehen hat auf Netflix, sollte das sofort nachholen!), John Wick 4,The Whale (wenn man so will dass der 2023 is, ebenso Fabelmans) und sogar Wandering Earth 2 war ganz fetzig. von den Sommerblockbustern blieb bisher leider nicht viel hängen, mal sehen obs MI7 morgen reisst...

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Scream 6 könnte man auch noch ergänzen. Ist aber schon erstaunlich wie unterschiedlich die Wahrnehmung ist: da wird ein Film wie "The Flash" in den sozialen Medien gehypt und ist in Wirklichkeit ein veritabler Rohrkrepierer.

Hab neulich wieder Bullitt von Yates gesehen, was für eine Wucht.....

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vor 5 Stunden schrieb ronin1975:

2023 is bei weitem kein so gutes Filmjahr wie 2022... wahrscheinlich tat die Pandemie Hollywood die vorigen Jahre gut insofern, dass man Zeit hatte Filme feinzuschleifen, jetzt wird wieder alles mit verrückten Deadlines rausgehauen ohne Qualitycontrol und dazu viel zu viel... kein Wunder floppt auch eins schlimmer als das Andere... Disney hat jetzt schon ein paar Millionengräber rausgebracht, DC geht auch mit allem baden und ich sehe nicht wie Blue Beetle und Aquaman 2 auch nur irgendwie Profit einfahren... dauert wahrscheinlich nicht mehr lange und Kathleen Kennedy ist ihren Job los. Und ob James Gunn auf einmal das Ruder rumreisst und jetzt ALLE wieder kommen, um wieder einen Superman und ein DCU sehen zu wollen... abwarten... vielleicht heuert man dann auch mal wieder wen anderes an als Lorne Balfe... der hat ja mit Gran Turismo in 4 Wochen schon wieder einen Film am Start...

Was ich bisher gut fand dieses Jahr Dungeons & Dragons, Evil Dead Rise, Nimona (wer den noch nicht gesehen hat auf Netflix, sollte das sofort nachholen!), John Wick 4,The Whale (wenn man so will dass der 2023 is, ebenso Fabelmans) und sogar Wandering Earth 2 war ganz fetzig. von den Sommerblockbustern blieb bisher leider nicht viel hängen, mal sehen obs MI7 morgen reisst...

Disney muß Kennedy nicht unbedingt feuern, es reicht wenn ihr Vertrag nicht verlängert wird, welcher nächstes Jahr sowieso ausläuft. Aber es tummeln sich ja einige Gerüchte in Hollywood herum. Das geht los bei:

1. Kennedy ist ihren Job in zwei Wochen los und Filoni übernimmt.

2. Lucasfilm wird als Firma zerschlagen oder mit Pixar zusammengelegt, was ich eher für plausibel halte, denn dann würde man einiges an Managergehältern einsparen.

3. Iger wird gefeuert.

Tatsache ist, daß die Phantasielosigkeit Disneys gepaart mit Wokeness und Diversität den Konzern dieses Jahr bereits zwischen 600 Millionen und einer Milliarde Dollar Verlust an den Kinokassen machen ließ. Böse Zungen behaupten, daß dies die Rache dafür ist, wie Disney in den letzten Jahren mit unseren Lieblingshelden umgesprungen ist (Solo, Skywalker, Indy).

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Also ich habe mir den Indy 5 heute mal gegeben und war insofern positiv überrascht, als dass es nicht der absolute Rohrkrepierer war, den ich erwartet hatte. Es ist schon schlimm, dass das alles aussieht wie ein Computerspiel. Die einzigen Momente (abgesehen von solchen Szenen, die in Wohnungen, im Vorlesungssaal oder im Diner gespielt haben), die mich visuell überzeugten, waren die wirklich tolle

Spoiler

Unterwassersequenz und die ganzen Höhlengeschichte.

Das Ende hat mich total gefreut, ich muss sagen, dass wenn man so einen übertriebenen Zirkus veranstaltet, dann doch bitte so. Und hier hat man sich für das Ende auch wirklich Zeit genommen, im Gegensatz zu der schnell abgehandelten

Spoiler

Bundeslade oder dem Ufo im 4. Teil. Das Ende von Teil 4 hat für mich immer auch etwas von Predator 2.

Damit hatte das Ganze einen schön runden Abschluss, wobei es mir auch nichts ausgemacht hätte,

Spoiler

Indiana Jones einfach in Griechenland sterben zu lassen.

Der Abspann hat mir dann noch einmal effektvoll vor Augen geführt, wie wenig Physis im Film zum Tragen gekommen ist. Mehrere Male war die komplette (!) Leinwand von den Namen der ganzen digital artists vollgepfropft. Entsprechend schlimm sieht (im wahrsten Sinne des Wortes) der Film dann auch aus - simpelste Einstellungen sind offensichtlich vor dem Bluescreen gedreht worden, weil man nicht an Originalschauplätzen drehen oder irgendeine Kulisse aufbauen wollte. Schlichtweg ärgerlich...

Die Musik hat mich sehr gefreut. Es war jetzt natürlich keine Riesenüberraschung, sondern einfach eine sehr sauber gearbeitete Orchestermusik, wie ich sie erwartet habe. Insgesamt muss ich sagen, dass ich mehrere Male großen Spaß in diesen sich ewig anfühlenden zweieinhalb Stunden hatte. Das zeigte mir wieder, dass ich immer noch sehr gerne überkandideltes Abenteuerkino schaue, aber es sollte sich mal von den ganzen Franchises frei machen und wieder mehr Handgemachtes präsentieren. Dann würde ich auch wieder mehr ins Blockbusterkino gehen. Und wenn ich mir so die Trailer und Ankündigungen ansehe, also bitte, Saw 10, Indy 5, Mission impossible 7, Insidious 5... also irgendwann wird es doch nur noch lächerlich...

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vor 3 Stunden schrieb magnum-p.i.:

Tatsache ist, daß die Phantasielosigkeit Disneys gepaart mit Wokeness und Diversität den Konzern dieses Jahr bereits zwischen 600 Millionen und einer Milliarde Dollar Verlust an den Kinokassen machen ließ. Böse Zungen behaupten, daß dies die Rache dafür ist, wie Disney in den letzten Jahren mit unseren Lieblingshelden umgesprungen ist (Solo, Skywalker, Indy).

Aach, da issi wieder, die aach so schlimme und pööse Wokeness, Diversität und pööses „Umspringen mit unseren Helden“…. 🤪🤣😂

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Mein Letterboxd-Review zum Film (ohne allzu große Spoiler): 

Zitat

Hat man den tristen, Videospiel-haften Prolog mit seiner uninspirierten Retromanie erst einmal hinter sich gelassen (einer der wenigen Pluspunkte der Sequenz: Thomas Kretschmann mit eigenem Nazi-Thema), kommt man recht schnell dem eigenständigen Abenteuer von DIAL OF DESTINY auf die Spur: zunächst ist der Film kaltschnäuziger Agententhriller, voller nebulöser CIA-Menschen und Anzug tragender Attentäter, die mit schallgedämpften Pistolen durch triste New Yorker Bürogebäude streifen und Menschen erschießen. Trockene Paranoia durchzieht diese Großstadt-Sequenzen, und der sich aus variierten Passagen aus MINORITY REPORT und WAR OF THE WORLDS zusammensetzende, düstere Temp-Track-Score, den John Williams oder sein Orchestrator William Ross (man weiß es nicht) hierfür abliefern musste, passt zu diesem Szenario tatsächlich verblüffend gut. Eine kurze, aber großartige urbane Verfolgungsjagd später wechselt der Film nach Nordafrika – seine paranoide und gedämpft-nervöse Stimmung immer noch im Gepäck. Auch hier wird die Szenerie bevölkert von Agenten, Attentätern, Angehörigen der Unterwelt und undurchsichtigem Personal mit noch undurchsichtigerer Agenda. Der Geist von William Friedkins SORCERER – oder zumindest seines ausgedehnten Prologs – durchweht DIAL OF DESTINY bis zu diesem Zeitpunkt; John Frankenheimers BLACK SUNDAY und FRENCH CONNECTION II kommen ebenfalls als filmhistorische Bezugspunkte in den Sinn: INDIANA JONES als verdisney’te Mischung aus 70er-Verschwörungsthriller und Eurospy. 

Sehr europäisch geht es weiter, im griechischen und sizilianischen Teil des Films: eine ausgedehnte Tauch- und Bootsequenz in der Ägäis lehnt sich an eine dramaturgisch annähernd baugleiche Sequenz aus John Glens herausragendem James-Bond-Film FOR YOUR EYES ONLY an, und die seltsam touristischen Vibes, denen sich der Film wenig später im sizilianischen Syrakus verschreibt, das Fahren im Fiat, das Spazieren im Parco Archeologico della Neapolis – all das ist nur noch einen Peitschenschlag von den OSS-117- oder COPLAN-Filmen (also den europäischen Bond-Ablegern der 60er) entfernt. Eine sich diesem sonnigen Teil des Films anschließende, stürmische Rollfeld- und Flugzeugsequenz reißt den Himmel dann aber unvermittelt in Richtung jenseitigster Ideen auf – das große Highlight dieser filmischen Bricolage, bei der schnell klar wird, dass aus dem wunderbar verstrahlten Finale von INDIANA JONES AND THE KINGDOM OF THE CRYSTAL SKULL offenbar doch einige positive Lehren gezogen wurden: INDIANA JONES als furchtlos irrlichternde B-Movie-Emulation, als lustvolle Feier des Unwahrscheinlichen, die den wild fabulierenden Umgang mit (Film-)Geschichte noch einmal auf wahre Abwege führt. Das unvermittelte, eigentlich viel zu schnelle Erwachen aus dieser Sequenz vergrößert ihren wunderlichen Charme nur noch; einer der vielleicht schönsten filmischen Kunstgriffe der gesamten Reihe. 

Mit DIAL OF DESTINY ist Disney die wohl interessanteste Variation über ein Blockbuster-Franchise seit THE LAST JEDI gelungen, und letztlich lassen sowohl die originelle, düstere Agentenfilm-Anmutung in der ersten Filmhälfte wie auch das synapsenschmelzende Finale über den (eher nebensächlichen) Umstand hinwegsehen, dass James Mangold eben doch kein Spielberg ist und sein inszenatorisches Handwerk an keinen der vorherigen INDIANA JONES-Filme heranreicht. Dem Spaß tut das keinen Abbruch, und spätestens wenn das mediterrane Abenteuer von John Williams‘ neuem Helena-Thema zum Ultra-Romantizismus hochgepumpt wird, ist klar, dass die Reihe eben auch ohne die allerprägnantesten Trademarks wie Spielberg-Stil und Raiders March funktioniert (letzterer wird im Film überraschend selten angespielt, by the way). Was zählt, ist der Spirit: die Lust an der spielerischen Rekombination und dem freien, unorthodoxen Umgang mit filmischen, ästhetischen, musikalischen Vorbildern. Mangolds seltsamer Geschichtsstrudel ist ein wirklich schöner Ausdruck dieser Idee.

https://boxd.it/4ueecl

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vor 3 Stunden schrieb bimbamdingdong:

Aach, da issi wieder, die aach so schlimme und pööse Wokeness, Diversität und pööses „Umspringen mit unseren Helden“…. 🤪🤣😂

Wokeness oder Diversität ist mir wurscht, wenn das Produkt stimmt und das tut es hier nicht. Ist einfach ein schlechter Abklatsch der alten Indi-Filme. Und sicherlich kann man den Film filmhistorisch lesen wie es Sebastian tut aber macht das den Film besser?

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vor 18 Minuten schrieb peter-anselm:

Und sicherlich kann man den Film filmhistorisch lesen wie es Sebastian tut aber macht das den Film besser?

Ist ja letztendlich auch subjektiv. Aber dieser viel zu schnelle Cut von der finalen Schlacht zurück zum Anfangsort der Haupthandlung (mit exakt der gleichen Einstellung!) - das sind schon so Elemente, die filmisch unbestreitbar extrem effektvoll sind. Überhaupt, wie mit den Locations umgegangen wird, New York vs. Mittelmeer, diese interessanten Kontraste... alles zweifellos nicht ohne Reiz. 

Ich mochte den Film. 4/5 bzw. 8/10. 

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vor 11 Stunden schrieb bimbamdingdong:

Aach, da issi wieder, die aach so schlimme und pööse Wokeness, Diversität und pööses „Umspringen mit unseren Helden“…. 🤪🤣😂

Ist mir auch aufgefallen, aber wollte dann nicht auf dieses übliche Gejammer eingehen. Danke, dass du es übernommen hast…

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vor 10 Stunden schrieb Mephisto:

 Entsprechend schlimm sieht (im wahrsten Sinne des Wortes) der Film dann auch aus - simpelste Einstellungen sind offensichtlich vor dem Bluescreen gedreht worden, weil man nicht an Originalschauplätzen drehen oder irgendeine Kulisse aufbauen wollte. Schlichtweg ärgerlich...

 

Im Vergleich zu Indy 4 finde ich den Green-Screen-Anteil aber deutlich reduzierter (nichts desto trotz ärgerlich, wenn man es trotzdem erkennt). Den Vogel in dieser Kategorie hat meiner Meinung nach Tod auf dem Nil im letzten Jahr abgeschossen, aber ich schweife ab.

Nachdem ich den Film am letzten Wochenende gesehen habe, kann ich auch nicht nachvollziehen, warum über den Film derartig viel Dreck ausgekübelt wird - die Überschriften der Clickbait-Artikel und YouTube-Videos liessen ja das allerschlimmste etwarten. Aber vermutlich erreicht man weniger Likes wenn man es "Wie erwartet : Kommt nicht an die Orginal-Triologie heran" betitelt. Aber übertriebener Hype oder überzogene Kritik gehört heutzutage wohl dazu, um gesehen zu werden.

Ich hab mich anschliessend mal durch einige Kritiken gewühlt, und da wurde irgendwie klar, dass man es nicht allen recht machen konnte. Einerseits kam auf, dass Indy eher als Mentor zur Staffelübergabe etwas in den Hintergrund treten sollte, anderen war er nicht präsent genug, weil Helena so viel mehr zu tun bekam und sich nicht nur auf retten lassen beschränkte.

Die Eröffnungsszene mit dem De-Ageing wurde auch viel kritisiert, gerade weil beim verjüngten Indiana Jones eine deutlich gealterte Stimme von Harrison Ford erklang. Ich habe den Film auf deutsch gesehen, und da hatte mich das nicht so gestört, zumal Wolfgang Pampels Stimme verglichen mit seinem Alter sich auch heute noch deutlich jünger anhört. Scheint also eher ein OV-Problem zu sein.

Der Kritikpunkt, dass Helena und Indy sich "permanent" anzicken sollen, kann ich auch nicht so richtig nachvollziehen. Es war unpassend bei der TukTuk-Verfolgung, da stimme ich aber zu.

Die MacGuffins hatten schon seit dem ersten Film immer etwas übernatürliches, daher hatte es mich mit der Auflösung auch weniger aufgeregt als es bei anderen der Fall war.

Es war nicht alles schlecht. Mads Mikkelsen ist zwar keine orginelle Wahl als Bösewicht, aber eine Gute. Man bekommt im Jahre 2023 nochmal einen John-Williams-Score. Der Green-Screen-Anteil im Vergleich zu Teil 4 wurde heruntergefahren. Meine Probleme hatte ich eher mit inhaltlichen Sachen wie z.B. wie einfach es ist, ein Flugzeug zu bedienen. Mein Fazit : Kritisieren kann man in der Tat einiges, die Orginal-Triologie ist unerreicht, aber zumindest besser als Teil 4.

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vor 22 Stunden schrieb bimbamdingdong:

Aach, da issi wieder, die aach so schlimme und pööse Wokeness, Diversität und pööses „Umspringen mit unseren Helden“…. 🤪🤣😂

Die Sache ist allerdings die, dass man im Rahmen solcher Retro-Brands wirklich keinen Profit mit sowas machen kann. Insofern wirkt es schon unpassend aufgepfropft, bzw. in seinem unüberzeugten Automatismus auch wenig glaubwürdig. "Es muss halt sein" - diesen Gedanken hört man vielen dieser Projekte schon durchaus an. 

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